Mentoren sind Leselernhelfer. Dabei steht die Freude am Lesen im Vordergrund. Auf spielerische Weise sollen Fähigkeiten vermittelt und Kenntnisse erweitert werden.



Foto

Der zeitliche Aufwand ist nicht groß, wer jedoch die Arbeit mit einem Schüler aufnimmt, sollte diese kontinuierlich für mindestens ein halbes Jahr fortführen. Ein Mentor trifft sich mit seinem Schüler wöchentlich für 45-60 Minuten. In dieser Zeit werden altersgemäße Geschichten, am Besten von den Kindern selbst ausgewählt, gelesen und vorgelesen. Es wird gemeinsam über das Gelesene gesprochen, um das Textverständnis zu üben. Ebenso kann man auf individuelle Schwierigkeiten des Kindes beim Lesen, Sprechen und Schreiben eingehen.

 

Lesen. Erzählen. Miteinander lachen.

Das Verständnis für Sprache und Texte verbessert sich beim Schüler allmählich. Mehr noch: Er fasst wieder Mut zu sich und seinen Fähigkeiten. Sein Selbstbewusstsein wird gestärkt. Und der Mentor kann sich über die kleinen und großen Fortschritte seines Schülers freuen.

 

Mentor-Stunden sind mehr als eine Leseförderung.  

Es sind Stunden ganz persönlicher Zuwendung, die leider vielen Kindern heute fehlt. Die Zeit, die ein Mentor seinem Mentor-Kind schenkt, werden die Kinder bald als Chance persönlicher Entwicklung begreifen.